An einem Felsen am Eingang des „Ponteschgronn“ wurde von der Gemeindeverwaltung und dem S.I.T. von Consdorf eine Plakette zum Andenken an Fred Welter († 1973) angebracht.Dieses geschah in Erinnerung an die Verdienste von Fred Welter
für den einheimischen und nationalen Fremdenverkehr.
Eben weil Scheidgen Geburts- und Heimatort von Fred Welter ist, wurde diese Bronzetafel zur Erinnerung an diesen großen Naturliebhaber hier angebracht.
Fred Welter wurde 1921 in Scheidgen geboren, 1973 ist er ebendort im noch blühenden Alter von 52 Jahren an den Folgen der seelischen und körperlichen Leiden, welche er während seiner Wehrmachtszeit erlitten hatte, verstorben. Als Beamter im Tourismus – Ministerium war er zuständig für das nationale Wanderwegenetz.
Fred Welter war ein besonderer Kenner seiner geliebten Heimat und gilt als geistiger Vater der Rundwanderwege in Luxemburg. Fred Welter hatte sich besonders für die Einführung und den Ausbau der Luxemburger Rundwanderwege „Circuits Autopédestres“ im Lande verdient gemacht.
Um Fred Welter zu gedenken, wurde 1973 der Fred Welter – Wanderweg auf Initiative von Edmond Steyer, dem langjährigen und verdienstvollen Präsidenten des S.I.T. Berdorf und gutem Freund von Fred Welter, angelegt. An dieser Bronzetafel im „Ponteschgronn“ in Scheidgen, dem Geburts- und Heimatort von Fred Welter, führt ebenfalls der nach ihm bezeichnete „Sentier Fred Welter“ vorbei. Dieser Wanderweg erstreckt sich über Teile der schönsten Wanderwege der Nachbargemeinden Consdorf und Berdorf, im Herzen der Kleinen Luxemburger Schweiz.
Diese herrliche Wanderroute berührt die Ortschaften Scheidgen, Berdorf, Müllerthal und Consdorf. Sie bietet einen unvergesslichen Eindruck der Müllerthaler Felsenlandschaft, die vor Millionen Jahren aus dem Luxemburger Sandstein entstanden ist.
Für den Sentier Fred Welter, Länge 23,0 km, muss der Wanderer 6 Stunden Wanderzeit einplanen, er empfiehlt sich deshalb als Tageswanderung, der Schwierigkeitsgrad variiert von leicht bis mittelschwer.
Der Bering am Eingang zum „Ponteschgronn“ heißt „an der STÄ-LÄ“. Unterhalb der Brücke fließt ein kleines Gewässer, genannt „d´STÄBACH“,ein Zusammenfluss der „Ponteschgrondbach“, der „Faulerbach“ sowie des Quellgewässer, welches früher den Waschbrunnen von Scheidgen speiste, um dann zusammen als „STÄBACH“ unterhalb von Scheidgen in Richtung Echternach weiter zu fließen.
© Photo: Roger Albert
© Text: Edmond Steyer und Fred Schaaf